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Köhlerei

Bei der Köhlerei handelt es sich um eine Handwerkstechnik aus dem bäuerlichen Umfeld, die primär der Erzeugung von Holzkohle dient. Mittels trockener Destillation wird Holz unter Luftabschluss erhitzt und über eine Zeitspanne von mehreren Wochen durchgekohlt, wobei es in möglichst reinen Kohlenstoff umgewandelt wird. Man unterscheidet Kohlenbrennen im Rundmeiler und im Langmeiler. Der Rundmeiler ist besonders für kurze und eher dünne Holzteile geeignet.
Er hat einen geringen Platzbedarf, lässt sich leichter aufschichten, und die Verkohlung erfolgt rascher. Langmeiler sind eher für längeres und stärkeres Holz geeignet. Die Köhlerei war lange sehr bedeutsam, weil damit aus Holz relativ einfach Holzkohle erzeugt werden kann, mit der man viel höhere Temperaturen als mit Holz selbst erreichen kann. Traditionell hat sich das Köhlergewerbe vor allem in jenen Regionen entwickelt, in denen durch die Montanindustrie ein erhöhter Bedarf an Holzkohle bestand. Erst mit der Gewinnung mineralischer Kohle und dem Sinken der Transportkosten durch die Entwicklung der Eisenbahn nahm die Bedeutung der Köhlerei ab.
Für immer weniger Betriebe ist es heute wirtschaftlich sinnvoll, Köhlerei zu betreiben, da diese sehr arbeitsintensiv und nicht mechanisierbar ist. Derzeit wird dieses Handwerk nur noch von ungefähr 15 Personen in Österreich ausgeübt. Das Köhlereigewerbe ist üblicherweise im bäuerlichen Umfeld angesiedelt, wobei es sich um ein Nebengewerbe handelt. Das Wissen wird praktisch erworben und von Generation zu Generation weitergegeben. Die Technik der Köhlerei ist zwar seit ihren Ursprüngen die gleiche geblieben, aber mittlerweile wird das Handwerk durch moderne technische Hilfsmittel unterstützt. Durch Köhlerei erzeugte Holzkohle wird heute insbesondere gerne beim Grillen und fürs Maronibraten eingesetzt.
Köhlerei
Foto: Primas.

Kehren, Beschliefen, Patschokieren und kontrolliertes Ausbrennen von Rauchfängen

Aufnahme: 2019 | 
österreichweit